Leben mit Behinderung – Gesundheit inklusive

Inklusive Gesundheit

Gesundheit bedeutet in unserer Gesellschaft sehr viel, manchmal zuviel. Beispielsweise: Kostbares Gut, individuelle Glücksache, persönlicher Wert, ideologisches Konzept, Angeld oder Inbegriff von Heil. „Hauptsache gesund“ ist wohl der häufigste Wunschgedanke bei einer Geburt

Und ein Erkenntnistheoretiker seufzte einst:

„Die Gesundheit ist zwar nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“

Zitat: Arthur Schopenhauer, Philosoph (1788- 1860)

Auf die Herstellung von Gesundheit zielen spezialisiert die Heil(hilfs-)berufe wie zum Beispiel Ärzte, Therapeuten, Heilpraktiker, Gesundheits- und Krankenpflegepersonen.

Betroffene gehen den Weg der Genesung von Krankheit zu Gesundheit, und gelangen vom Verletzt-sein zur Restitutio ad integrum (1). Weitgehend gesetzlich geregelt ist das Recht auf körperliche Unversehrtheit zum Schutz der Gesundheit.

Den Bogen von Gesundheit weiter zu Behinderung spannt heute die Politik: „Behindern ist heilbar“ – so lautet der Kampagnenauftritt des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zur UN-Behindertenrechtskonvention und schafft die Verbindung zum allgemeinen Wohlergehen als zentrales Thema der Inklusion.

Gepflegt wird das große gute Ganze wiederum vom Teilbereich der Gesundheitsversorgung – betreut vom Bundesministerium für Gesundheit. Die Teilassoziation Inklusive Gesundheit berührt gesundheitsbezogene Themen von Betroffenheit und begrüßt die bunten Ausdrucksformen von individuellem Gesundheitsverständnis.

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